Watersplash

Nach langer Zeit mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Leider ist die freie Zeit doch immer zu knapp gewesen um etwas zu posten. Heute geht es um Watersplash, bei dem Dinge ins Wasser geworfen werden um dann den Aufprall oder das Eintauchen des Gegenstandes im Foto festzuhalten.

Was wird benötigt?

  • Ein Aquarium ca. 40x25x25cm zur Hälfte mit Wasser gefüllt
  • mind. 2 entfesselte Blitze
  • 2 Fotoleuchten
  • Kamera mit Stativ
  • Dunkler oder Heller Hintergrund
  • Dusch-Abzieher, Abdeckplane
  • Gegenstände zum Hinenwerfen, z.B. Obst

Vorbereitung und Fototsetup

Das Aquarium wird auf einem stabilen Tisch auf die Abdeckplane gestellt. Die Abdeckplane dient als Spritzschutz, denn die Umgebung wird reichlich nass werden.

Das Aquarium wird etwa zur Hälfte mit Wasser gefüllt. Die dabei entstehenden Luftbläschen am Aquarium Rand entfernt man am besten mit einem Badwischer oder Dusch-Abzieher.

DIe Fotolampen werden rechts und links über dem Aquarium platziert um die Szene ausreichend auszuleuchten. Die Blitzgeräte werden rechts und links vor das Aquarium gestellt. Die Kamera auf dem Stativ mittig vor das Aquarium setzen. Die Oberkante des eingefüllten Wassers sollte in einer Linie mit der Kamera ausgerichtet sein.

Als Hintergrund habe ich wechselweise hellen und dunklen Hintergrund probiert, bin dann aber beim dunklen schwarzen Molton Stoff geblieben. So kamen die verwendeten roten Früchte am besten zur Geltung.

Ein paar Testaufnahmen zur Bestimmung der Belichtung sollten unbdingt vorher gemacht werden. Die Kamera steht im manuellen Mode. Das Objektiv wird auch auf Manuellen Fokus gestellt, nachdem man vorher probeweise auf den Gegenstand scharf gestellt hat. die Als Verschlusszeit sollte die kürzeste Blitzsynchronisationszeit gewählt werden, z.B: 1/125s. Nur ISO und Blende wird bei den Testaufnahmen variiert. Die Blitze sind ebenso manuell einzustellen. Je kleiner die Abbrennzeit, desto besser werden die Wasserspritzer eingefroren. Darauf achten, dass die Blitze keine Spiegelungen auf dem Glas hinterlassen, evtl. Streublende verwenden. Bei dunklem Hintergrund sollte der Hintergrund in der Vorschau nahezu schwarz sein.

Das Shooting

Dann kann das Shooting losgehen. Es braucht etwas Übung, die Gegenstände fallen zu lassen und im richtigen Moment auszulösen. Aber irgendwann hat man den Dreh raus.

Nach jedem Shoot sollte die Aquariumscheibe gesäubert werden. Das geht zwar auch in der Nachbearbeitung ist aber wesentlich mühseliger.

Nachbearbeitung

Ohne Nachbearbeitung werden die Bilder nicht sehr ansehnlich sein. Der Bildauschnitt sollte s gewählt werden, das die Ränder und der Boden des Aquariums nicht zu sehen sind. Quasi nur der Blick durch die Frontscheibe. Bei dunklem HIntergrund sollten die Tiefen so eingestellt sein, dass der Hintergrund tiefschwarz wird.

HIer zum Vergleich mal ein unbearbeitetes Foto

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